1.0679 EUR / CHF
EZB-Mittelkurs via Frankfurter API · Stand 2026-08-28 · stündlich aktualisiert
136 €/ Monat
≈ 1.634 € pro Jahr · bei CHF 8'500 Gehalt
Schätzung. Banken rechnen beim CHF→EUR-Wechsel meist mit einem schlechteren Kurs als dem EZB-Mittelkurs — diese Differenz von typisch 1–2 % ist die versteckte Marge. Keine Anlageberatung.
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Mehr erfahren| Jahr | Amtlicher Kurs | Hinweis |
|---|---|---|
| 2026 | — | Wird bekannt gegeben |
| 2025 | €106.50 | 100 CHF = EUR 106.50 |
| 2024 | €104.50 | 100 CHF = EUR 104.50 |
| 2023 | €101.88 | 100 CHF = EUR 101.88 |
Wer in der Schweiz arbeitet und in Deutschland lebt, verdient in Franken und gibt in Euro aus. Jeder Lohn muss also einmal im Monat die Währung wechseln — und genau an dieser Stelle entscheidet sich, wie viel vom Gehalt tatsächlich ankommt.
Der Unterschied ist größer, als er wirkt. Zwischen dem EZB-Mittelkurs und dem Kurs, den eine Hausbank beim Umtausch ansetzt, liegen typischerweise 1 bis 2 %. Bei einem Monatslohn von 7.000 CHF sind das grob 70 bis 150 € pro Monat, die niemand als Gebühr ausweist, weil sie im Kurs selbst versteckt sind. Über ein Jahr summiert sich das auf eine Größenordnung, für die sich ein Nachmittag Vergleichen lohnt.
Deshalb zeigt diese Seite den echten Mittelkurs — den EZB-Referenzkurs über die Frankfurter API, stündlich aktualisiert — und nicht den Kurs eines Anbieters. Nur gegen diesen Referenzwert lässt sich beurteilen, was ein Angebot wirklich kostet.
Anbieter bepreisen einen Währungswechsel auf zwei Arten. Die eine ist eine ausgewiesene Gebühr: ein fester Betrag oder ein Prozentsatz, der auf der Abrechnung steht. Die andere ist der Aufschlag im Kurs selbst — du bekommst schlicht weniger Euro pro Franken, als der Markt hergibt, und auf der Abrechnung erscheint keine einzige Gebührenzeile.
Die zweite Variante ist die teurere und die unauffälligere. Ein Angebot mit „0 € Gebühren" kann deutlich schlechter sein als eines mit 5 € Fixgebühr, wenn der Kurs zwei Prozent unter dem Mittelkurs liegt. Der Rechner auf dieser Seite stellt beides gegenüber, damit du die tatsächlichen Gesamtkosten vergleichst statt der beworbenen.
Ein praktischer Hinweis: Bei größeren Beträgen fällt eine Fixgebühr kaum ins Gewicht, während die prozentuale Marge mitwächst. Wer den ganzen Monatslohn auf einmal wechselt, sollte deshalb vor allem auf den Kurs achten — nicht auf die Gebührenzeile.
Für die Steuererklärung ist nicht der Kurs maßgeblich, zu dem du tatsächlich gewechselt hast, sondern ein amtlicher Umrechnungskurs. Der Schweizer Jahreslohn wird damit in Euro umgerechnet und in der Anlage N-AUS erklärt.
Die amtlichen Jahreskurse stehen in der Tabelle auf dieser Seite. Für 2025 gilt 100 CHF = 106,50 €, für 2024 waren es 104,50 € und für 2023 101,88 €. Der Kurs für 2026 wird erst nach Jahresende bekannt gegeben — bis dahin rechnest du für Planungszwecke sinnvollerweise mit dem Live-Kurs und korrigierst später.
Wichtig ist die Konsequenz: Weil der amtliche Kurs feststeht, ändert ein günstiger privater Wechselkurs nichts an deiner Steuerlast. Der Gewinn aus einem guten Anbieter landet vollständig bei dir und nicht beim Finanzamt.